"nachbarschaftliches wohnen" in der Nähe von Linz
ein zukunftsweisendes Genderhousing-Projekt
für kooperatives und ökologisches Wohnen

 

Inhaltsverzeichnis
  Einleitung
  Gender-Ziele sowie soziale sowie ökologische Schwerpunkte
  Soziale Ziele
  Der Verein "Leben in Gemeinschaft"
  Konzeptuelle Grundlagen
  Finanzierung
  Fahrplan für die Durchführung

 

Einleitung:

Wir leben in einer Zeit des Wandels. Unsere herkömmliche Siedlungs- und Lebensweise bringt zahlreiche Probleme mit sich: Zersiedelung, Ressourcenverschwendung, Vereinsamung vor allem alter Menschen, überforderte Alleinerzieherinnen, kulturelle Entwurzelung oder kein Raum für Kinder.

Eine in Skandinavien und den USA - inzwischen auch in Österreich - schon seit mehr als 20 Jahren außerordentlich erfolgreich umgesetzte Lösung ist: Nachbarschaftliches Wohnen. Durch kluge Architektur und Organisation auf Basis bewährter Methoden wird aktive Nachbarschaft gefördert und gleichzeitig der nötige Freiraum für die BewohnerInnen geboten. Kooperatives Wohnen bietet maximale Lebensqualität bei kleinem ökologischem Fußabdruck und niedrigen Kosten.

Die Initiatorinnen haben sich zum Ziel gesetzt, im Raum um Linz, ein derartiges Wohnprojekt für ca. 40 - 60 Menschen zu realisieren. Derzeit sind wir in der Planungsphase auf einem Grundstück Nähe St. Florian, es gibt eine mündliche Zusage der Gemeinde, die Einreichung zur Baubewilligung wird voraussichtlich in den nächsten Monaten erfolgen, nach Genehmigung durch die Gemeinde werden wir um Wohnbaufördermittel ansuchen.

„Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Viktor Hugo

Wohnhof

Was ist „Nachbarschaftliches Wohnen“ (Co-Housing)?

Weit über 100 CoHousing-Projekte sind weltweit allein in den letzen 10 Jahren entstanden.

Nachbarschaftliches Wohnen zeichnet sich durch vielerlei gemeinsame Aktivitäten aus, die dem Begriff der Nachbarschaft neue Dimensionen verleihen, z.B. die Möglichkeit gemeinsamer Mahlzeiten. Das fördert nicht nur die Kommunikation und Selbstorganisation, sondern spart auch Zeit und Geld. Hier gilt – wie überall – das Prinzip der Freiwilligkeit für die Teilnahme an den Aktivitäten.

Nachbarschaftliches Wohnen bietet viele Vorteile, wie die gegenseitige Unterstützung im Alltag, z.B. Besorgungen für ältere Menschen und im Ausgleich dazu Kinderbetreuung oder handwerkliche Hilfsleistungen. Die gemeinsame Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen und Geräten ermöglicht niedrige Lebenshaltungskosten. Nachbarschaftliches Wohnen bedeutet auch Geborgenheit und Sicherheit für Kinder.

Das Projekt reiht sich ein in eine weltweite Bewegung zu nachhaltigeren Siedlungs- und Lebensformen und kann z.B. in Niederösterreich auf die Erfahrungen der Ökosiedlung Gärtnerhof und des CoHousing-Projekts Lebensraum aufbauen.

„Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können.“ John F. Kennedy

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Gender-Ziele und soziale sowie ökologische Schwerpunkte:

Bis Ende 2007 soll ein nachbarschaftliches Wohnprojekt für ca. 40 - 60 Menschen entstehen, das die individuellen, geschlechts- und altersspezifischen Wohnbedürfnisse, seiner BewohnerInnen erfüllt. Ein Energiesparkonzept verwirklicht die neuesten ökologischen Erkenntnisse.

Bei dem Projekt geht es um mehr als nur um „Wohnen“. Innerhalb des Projekts wird eine Lebensweise möglich, die uns und unsere Kinder nährt und entfalten lässt, naturnah und gemeinschaftlich, lokal verwurzelt und weltoffen. Durch BewohnerInnen jeden Lebensalters wird eine sehr familiäre Atmosphäre möglich. Und doch hat jede/r ihren/seinen eigenen Wohnbereich und kann somit entscheiden, wann und wie viel Gemeinschaft sie/er möchte.

Das erreichen wir durch:

Partizipation:

  • Aktive Einbindung der zukünftigen BewohnerInnen (Frauen, Männer, Minderjährige und ältere Menschen) in den Planungs- und Entwicklungsprozess
  • Mitbestimmungsrecht und Mitverantwortung für alle BewohnerInnen bei gemeinschaftlichen Anliegen - Demokratie im Kleinen
  • interne Verwaltung und Pflege der Anlagen durch die BewohnerInnen

Frauengerechtes Wohnen:

Viele bestehende Wohnanlagen würden anders ausschauen, wenn Frauen zumindest in die Planung einbezogen gewesen wären. Da wir Initiatorinnen des Projekts selbst Frauen sind, ist uns dies ein besonderes Anliegen.

Gemeinschaftsraum in der Mitte
    Zum Einen entspricht bereits das Konzept des nachbarschaftlichen Wohnens unseren Versorgungs- und Gemeinschaftsinteressen als Frauen:
  • Unterstützung bei der Betreuung der Kinder und anderen Betreuungsaufgaben
  • Gemeinschaft verhindert Isolation
  • Hilfe bei Arbeiten, die gemeinsam besser zu bewältigen sind
  • Sicherheit durch freundschaftliche Beziehungen im nahen Lebensumfeld
  • Zum Anderen sollen in der Gesamtplanung sowie in der Planung der einzelnen Wohnungen die Wünsche und Bedürfnisse der Frauen besonders berücksichtigt werden:
  • helle, einsehbare Tiefgaragen und Erschließungswege
  • Küchen, die den Arbeits- und Kommunikationswünschen von Frauen entsprechen
  • Frauen planen Räume für Kinder
  • Frauen gestalten ihr Recht auf Rückzug und Alleinsein
  • Kommunikative Treffpunkte als gemeinschaftliche Wohn- und Lebensbereiche mit Versorgungsstruktur

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Soziale Ziele:

  • Einbindung der BewohnerInnen in eine vielfältige, Generationen verbindende Gemeinschaft
  • gemeinsames Tun und gegenseitige Unterstützung schaffen nicht nur Erleichterung sondern auch Freude
  • die Not Einzelner bleibt nicht anonym, wodurch die Möglichkeit besteht, schneller und effizienter dagegen zu wirken.
  • Großzügige Gemeinschaftseinrichtungen und begegnungsfördernde Architektur fördern Kontakte und verhindern Isolation
  • in der Gemeinschaft stehen dem Einzelnen vielfältiges Wissen, Kenntnisse und Fähigkeiten zur Verfügung

Energieaspekte:

Wesentliches Augenmerk liegt bei diesem Projekt auf ökologischen Prinzipien. Das bedeutet die Beachtung baubiologischer Kriterien und die Verwendung natürlicher, möglichst lokaler, recycelbarer Baustoffe.

Optimale Nutzung der Sonnenenergie durch ökologische Architektur mit hohem Wärmedämmstandard sollen die Betriebskosten niedrig halten. Auch Energie- und Stoffkreisläufe wie Solar-, Klär-, und Regenwasseraufbereitungsanlagen sowie eine zentrale Heizung mit Biomasse z.B. Energiekorn können langfristig Geld sparen.

Geplant sind:
  • Single- und Paarwohnungen
  • Wohnbereiche für Eltern mit Kindern
  • Freiräume für Kinder in der Natur
  • Bereich für Jugendliche
  • Bereich für SeniorInnen - Betreubares Wohnen
  • Gemeinschaftsräume wie Essbereich, Sauna, Werkbereiche, etc.
  • Zentraler Platz mit Bäumen, Bänken, Grillplatz u.s.w.
  • Garten mit Schwimmteich und Sportflächen
  • Ökologischer Gartenbau für den Eigenbedarf

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Der Verein "Leben in Gemeinschaft":

Der Verein „Leben in Gemeinschaft“ verfolgt in Oberösterreich das Ziel, mit konkreten sozial-, ökologisch- und ökonomisch-zukunftsfähigen Lebensweisen einen Beitrag für eine positive gesellschaftliche Entwicklung zu leisten. Als wesentlicher Schritt dazu soll mit dem nachbarschaftlichen Wohnprojekt eine Umgebung geschaffen werden, die eine hohe Lebensqualität bei sparsamem Einsatz möglichst erneuerbarer Ressourcen erlaubt. Das Modellprojekt soll auf viele Menschen eine inspirierende Wirkung haben. Im Zuge der Vorbereitung auf dieses Projekt wurden von den InitiatorInnen seit 2000 Pionierprojekte im In- und Ausland besucht.

Eine vereinsinterne Kennenlernstruktur für zukünftige BewohnerInnen bot und bietet vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten für Kommunikations- und Ideenaustausch.

Es entstehen im Rahmen des Vereins derzeit auch andere Gemeinschaftsprojekte, z.B. ein kooperatives Wohnen und Arbeiten am Bauernhof speziell für Alleinerzieherinnen mit Kindern, sowie Wohngemeinschaften für Familien im städtischen und ländlichen Raum.

„Mit gutem Beispiel voranzugehen ist nicht nur der beste Weg, andere zu beeinflussen - es ist der einzige“ Albert Schweizer

Eingang

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Konzeptuelle Grundlagen:

 

Bauliche Struktur, Flexibilität der Wohneinheiten

Die Wohnanlage, die als verdichteter Flachbau geplant ist, wird Wohneinheiten zwischen 40 m² und 120 m² umfassen. Diese werden großteils mit Eigengarten und Terrasse ausgeführt.

Die Wohneinheiten können bei Bedarf getauscht, geteilt oder zusammengelegt werden. Es könnte durchaus sein, dass jemand eine größere Wohnung braucht, weil sich Nachwuchs einstellt oder eine kleinere, weil die Kinder eigenständig werden.

Zur flexibleren Nutzung werden alle Wohneinheiten als Mietwohnungen errichtet. Das erleichtert wesentlich etwaige Veränderungen.

Die Architektur soll durch klar definierte Bereiche (öffentlich, gemeinschaftlich, semiprivat und privat) Orientierung geben und ein friedvolles Zusammenleben unterstützen .

Wintergärten als Kommunikationsräume und Treffpunkte.

Die einzelnen Wohnbereiche gruppieren sich um ein Atrium über das sie erreichbar sind.

Parkplätze befinden sich in den Randzonen.

„Wo kämen wir hin, wenn alle sagten: wo kämen wir hin; und niemand ginge um einmal nachzuschauen, wohin man käme, wenn man ginge...“ Kurt Marti

 

Zentralbereich, Gemeinschaftseinrichtungen

Kindergeburtstag im Atrium

Der zentrale Versammlungsplatz, der sich unmittelbar vor dem großen Gemeinschaftsraum befindet, ist, zusammen mit dem Ess- und Küchenbereich das Herzstück, ein Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens und Treffpunkt aller BewohnerInnen. Eine Baumgruppe (Linde, Eiche, Buche, Birke) spendet Schatten.

Viele Anlässe bieten Gelegenheit für Geselligkeiten. Jahreszeitenfeste, Maibaumaufstellen, Weihnachtsfeier, Silvesterparty etc. Gelegenheit auch für Vernetzung und Austausch mit Nachbarn und Freunden.

Zur gemeinsamen Nutzung steht auch eine Bibliothek bzw. Leseecke, Sauna und Fitnessraum, sowie Waschküche zur Verfügung.

 

Gemeinsame Verpflegung

Die tägliche Versorgung im SeniorInnen-Bereich ist erweiterbar für alle BewohnerInnen, besonders für Eltern und Kinder. Der Küchenbereich steht auch für größere Feste und Feierlichkeiten zur Verfügung. Vorrats- und Getränkekeller vervollständigen den Verpflegungsbereich.

Werk- und Arbeitsräume, wie z.B. Wasch- und Trockenraum, Bastelraum, Werkstatt, Fahrradraum etc. die für alle verfügbar sind.

 

Freiflächen und Nebengebäude

Zum Entspannen und Genießen gibt es eine Erholungszone mit Schwimmteich, Blumeninseln, Baumgruppen und Wiesen, einen Ballspielplatz an der Peripherie, sowie einen Kleinkinderspielplatz nahe dem Zentralbereich.

Obst- und Gemüsegarten nach Permakultur Prinzipien, ev. mit Hochbeeten, die eine wirbelsäulenschonende Bearbeitung und Ernte sicherstellen, sowie ein dazugehöriger Geräteschuppen bietet die Möglichkeit zur Selbstversorgung. Individuelle oder gemeinschaftliche Nutzung, je nach Wunsch der BewohnerInnen.

Für Jugendliche ist am Rande des Geländes eine (beheizbare) Hütte vorgesehen, die von diesen selbst geplant und errichtet, sowie eigenverantwortlich verwaltet wird.

„Wildnis“ als Brücke zu Wald und Natur bietet vor allem den Kindern den nötigen Freiraum für die Entwicklung von Kreativität und sozialer Kompetenz.

 

Kommunikation

Wir wollen das Leben in Gemeinschaft möglichst harmonisch, demokratisch und friedfertig gestalten. Dazu gehören Besprechungsstrukturen und Vereinbarungen, die wir gemeinsam erarbeiten.

Für einen dauerhaften Zusammenhalt der Gruppe ist es unerlässlich, die interne Kommunikation zu unterstützen. In regelmäßigen Treffen werden sachliche und persönliche Themen behandelt. Auftretende Konflikte werden durch Mediation und andere Methoden gelöst. Wichtige Entscheidungen werden von der Gruppe gemeinsam demokratisch, und wenn möglich im Konsens getroffen.

Kommunikation

 

Sozialgefüge

Der Betreiber-Verein vor Ort, in dem alle BewohnerInnen Mitglieder sind, organisiert das Zusammenleben.

  • Verantwortungsaufteilung, Ansprechpartner:
    Es gibt für die verschiedenen Bereiche jeweils Verantwortliche, die aufgrund ihrer besonderen Kompetenz von den BewohnerInnen auf Zeit gewählt werden. Sie sind Ansprechpersonen für die MitbewohnerInnen in ihrem jeweiligen Bereich und werden bei ihren Aktivitäten von einem „Bereichs-Team“ unterstützt.
  • Betreubares Wohnen
    Selbstbestimmtes Leben im Alter heißt für uns, dass jede/r sich so lange als öglich selbst versorgt, ohne deshalb alleine leben zu müssen. Lebensgemeinschaften können viele Formen haben und sind nicht an eine Partnerschaft gebunden. Ältere Menschen sollen die Möglichkeit haben, sich mit Gleichgesinnten zusammenzutun, um gemeinsam den Alltag zu bewältigen. Unterstützung gibt es, sobald sie notwendig wird.
    Für die Organisations- und Betreuungsaufgaben wird eine Fachkraft angestellt.
  • Gemeinsame Mahlzeiten für BewohnerInnen
    Will man die Generationen wirklich wieder zusammenführen, müssen Orte geschaffen werden, wo Begegnung im Alltag möglich wird.
  • Kinder und Jugendliche
    Durch die baulichen Strukturen, drinnen und draußen ergeben sich altersgemäße Forschungs- und Entwicklungsräume auch für die heranwachsende neue Generation. Die Kommunikationsstrukturen sollen sicherstellen, dass etwaige Generationen-Konflikte thematisiert und bearbeitet werden können.
  • Arbeiten in der Gemeinschaft, für die Gemeinschaft
    Eine gewisse Stundenanzahl pro Jahr ehrenamtlich für die Gemeinschaft zu arbeiten ist ein bewährtes Modell, das nicht neu erfunden werden muss. Dadurch wird nicht nur die Zusammengehörigkeit gefördert, sondern es können auch die Kosten für diverse Arbeiten erheblich gesenkt werden.
  • Gemeinsame Nutzung von Ressourcen
    Car-Sharing, Kinderfahrzeug- und Fahrradpark, Geräte für die Gartenarbeit, Waschmaschinen und Werkzeuge wie Bohrmaschine und Schlüsselsatz sind nur einige der möglichen Nutzungen von Dingen, die gemeinschaftlich geregelt werden können.

„Teilen bedeutet nicht halbieren, sondern verdoppeln.“ Thomas Romanus

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Finanzierung:

Je nach Verfügbarkeit von Wohnbaufördermittel erfolgt die Finanzierung über Landeskredite oder Bankkredite.

In Kooperation mit einer Wohnungsgenossenschaft werden Mietwohnungen errichtet.

Alle BewohnerInnen organisieren sich im zu gründenden Betreiber-Verein. Über diesen wird die Organisation und Aufgabenverteilung abgewickelt.

Es ist noch offen, ob das Grundstück vom Verein oder von einer Wohnungsgenossenschaft gekauft wird, bzw. mit Baurechtsvertrag für 50 – 99 Jahre gepachtet oder ob ein spezieller Bauträger neue Möglichkeiten für die Umsetzung des Projekts anbieten kann.

Die Anlage wird ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis durch die integrierte und umsichtige Planung bieten, wobei ökologische Projekte (noch) vom Land mit günstigen Förderungen bedacht werden.

„Der oberste Zweck des Kapitals ist nicht, mehr Geld zu schaffen, sondern zu bewirken, dass das Geld sich in den Dienst der Verbesserung des Lebens stellt.“ Henry Ford

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Fahrplan für die Durchführung:

  • Derzeit ist der Verein "Leben in Gemeinschaft" in Verhandlung über ein Objekt im Raume Linz und Umgebung. Sobald diese abgeschlossen ist, wird in Zusammenarbeit mit dem Architekten ein Vorkonzept erstellt.
  • Gemeinsame Entwicklung eines Siedlungsentwurfes (städtebauliche Planung)
    und generelle Abstimmung mit der Gemeinde (Bebauungsplan) und dem Bauträger
  • Besprechung mit Genossenschaften, Klärung in welchem zeitlichen Rahmen sie
    das Projekt verwirklichen können (Reihung in ihrem Förderprogramm)
  • Entscheidung der Finanzierungsart (kleine oder große Förderung), abhängig
    vom angestrebten zeitlichen Horizont der Verwirklichung bzw. dem Ergebnis
    aus dem Gespräch mit der Genossenschaft und der gewünschten Rechtsform
    (Miete, Mietkauf oder Eigentum). Bei kleiner Förderung nur Eigentum möglich
  • Weiterer Planungsschritt (Entwurfsplanung) und Kostenschätzung zur Abschätzung der monatlichen Belastung
  • Fixierung der Teilnehmer am Projekt durch die BewohnerInnen
  • Planung zur Baueinreichung nach den individuellen Wünschen aller BewohnerInnen
  • Einreichung bei der Gemeinde und Baugenehmigung
  • Ausschreibung (Firmenangebote einholen) und mit dem Ergebnis Errechnung der Gesamtbaukosten
  • Bei Variante mit Genossenschaft: formelles Ansuchen bei der Wohnbauförderung
  • Genehmigung der Wohnbaufördermittel durch die Landesregierung
  • Baubeginn: bei großer Förderung mit Genossenschaft darf erst nach dieser offiziellen Genehmigung mit dem Bau begonnen werden. Bei der kleinen Wohnbauförderung kann etwa 3-4 Wochen nach Erstellung des Förderansuchens mit dem Bau begonnen werden.

 

 

„Selbst eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“ Lao Tse

 

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